1. Einführung in AC-Antriebe (Frequenzumrichter) Im Bereich der modernen industriellen Steuerung und......
LESEN SIE MEHRBei der Steuerung eines Wechselstrommotors gibt es zwei gängige Geräte: a Frequenzumrichter (VFD) und a Softstarter . Obwohl sie auf den ersten Blick ähnlich erscheinen mögen, haben sie doch sehr unterschiedliche Funktionen und Anwendungen. Um das richtige Werkzeug für die jeweilige Aufgabe auszuwählen, ist es wichtig, die wesentlichen Unterschiede zwischen ihnen zu verstehen.
Ein Softstarter ist ein Motorsteuergerät, das den hohen Einschaltstrom und das hohe Drehmoment reduzieren soll, die beim Starten eines Motors auftreten. Ein herkömmlicher „Across-the-Line“-Starter sendet auf einmal ein volles Spannungssignal an den Motor, was zu mechanischen Stößen, Schäden an Zahnrädern und Riemen sowie einer Überlastung der Stromversorgung führen kann.
Im Gegensatz dazu verwendet ein Softstarter Siliziumgesteuerte Gleichrichter (SCRs) um die dem Motor zugeführte Spannung schrittweise zu erhöhen. Dadurch kann der Motor sanft auf seine volle Drehzahl hochfahren. Sobald der Motor seine volle Drehzahl erreicht hat, werden die SCRs des Softstarters normalerweise durch ein Schütz umgangen und der Motor läuft direkt mit der Netzspannung.
Hauptfunktion: Sorgt für einen sanften, kontrollierten Start durch Reduzierung des Einschaltstroms und des Drehmoments.
Kontrolle: Steuert nur das Starten und Stoppen des Motors. Während des Betriebs ist keine Geschwindigkeitsregelung möglich.
Effizienz: Hocheffizient, sobald der Motor auf Hochtouren läuft, da die SCRs umgangen werden.
Kosten: Im Allgemeinen günstiger als ein Antrieb mit variabler Frequenz .
A Antrieb mit variabler Frequenz , auch bekannt als ASD (Adjustable Speed Drive) oder Wechselrichter, ist ein viel ausgefeilteres Gerät. Seine Hauptfunktion besteht darin, Steuern Sie die Drehzahl und das Drehmoment eines Wechselstrommotors durch Variation der Eingangsfrequenz und -spannung des Motors.
Ein VFD funktioniert in drei Hauptphasen:
Gleichrichter: Wandelt eingehenden Wechselstrom in Gleichstrom um.
DC-Bus: Filtert und glättet den Gleichstrom.
Wechselrichter: Verwendet eine Reihe von Transistoren (normalerweise IGBTs), um eine neue Wechselstromwellenform mit variabler Frequenz zu erzeugen, die dann an den Motor gesendet wird.
Durch die Steuerung der Frequenz kann ein VFD die Drehzahl des Motors präzise von Null bis zur Nenndrehzahl und oft darüber anpassen. Dies ermöglicht eine beispiellose Kontrolle über den Motorbetrieb.
Hauptfunktion: Zur präzisen Steuerung der Drehzahl und des Drehmoments eines Motors während seines gesamten Betriebs.
Kontrolle: Bietet eine kontinuierliche Geschwindigkeitsregelung, die eine sanfte Beschleunigung, Verzögerung und den Betrieb bei jeder Geschwindigkeit unterhalb der maximalen Motorgeschwindigkeit ermöglicht.
Effizienz: Ein VFD kann insbesondere bei Anwendungen wie Pumpen und Lüftern erhebliche Energieeinsparungen ermöglichen, indem er die Motordrehzahl reduziert, anstatt mechanische Steuerungen wie Dämpfer oder Ventile zu verwenden.
Kosten: Teurer und komplexer als ein Softstarter.
Die Wahl zwischen a Antrieb mit variabler Frequenz und a soft starter comes down to a simple question: Benötigen Sie eine Geschwindigkeitskontrolle oder benötigen Sie einfach nur einen sanften Start?
Wenn Ihre Anwendung erfordert, dass der Motor mit einer festen Drehzahl läuft und Ihr einziges Anliegen darin besteht, die Anlaufbelastung zu reduzieren, a Softstarter ist die einfachere und wirtschaftlichere Wahl.
Wenn Ihre Anwendung jedoch erfordert, dass die Motorgeschwindigkeit variiert wird, um sich ändernden Anforderungen gerecht zu werden – für Energieeinsparungen, Prozesssteuerung oder Durchflussregulierung – dann a Antrieb mit variabler Frequenz ist die notwendige und überlegene Lösung. Es bietet ein Maß an Kontrolle und Effizienz, das ein Softstarter einfach nicht bieten kann.